JUGEND für Europa

Schulveranstaltung

Bericht von Mirjam Baumert und Tankred Friedrich

Zur Aufwärmung begannen wir mit dem Nord-Süd-Spiel, um die Stimmung aufzulockern. Danach begannen wir mit dem Hauptteil des Workshops, mit dem Spiel "Europa, nein danke".

In Gruppen diskutierten die Schülerinnen und Schüler zu Aussagen über Europa und präsentierten ihre Meinung anschließend im Plenum. Anfänglich schien das Thema für viele nicht sehr greifbar zu sein. Dennoch präsentierten einige Gruppen sehr interessante Ergebnisse, die zeigten, dass sie sich viele Gedanken gemacht hatten.

Anschließend projizierten wir per Beamer Klischeebilder von Europäern verschiedener Nationen auf die Wand und thematisierten das Thema "Vorurteile". Dieser Teil war sehr heiter und unterhaltsam.

Der dritte Teil des Workshops bestand aus dem Bericht unserer Freiwilligenerfahrungen. Zum Schluss stellten wir das Programm JUGEND anhand der PowerPoint-Präsentation vor. Leider konnten wir aufgrund von Zeitmangel nicht alle Fragen klären, sondern mussten auf das Infomaterial verweisen.

Viele zeigten großes Interesse und bekundeten, schon öfter über Auslandsaufenthalte nachgedacht zu haben. Nach den beiden Stunden bauten wir einen Infotisch auf, der leider nicht ganz so viel Aufmerksamkeit auf sich zog, der Ort war dafür leider nicht besonders geeignet.

Unsere zweite Veranstaltung mit analogem Ablauf unterschied sich insofern, als dass die SchülerInnen in dem Diskussionspiel viel emotionaler und persönlicher argumentierten. Sie bekundeten ihre Ängste bezüglich der Erweiterung der EU und möglicher Zuzüge von billigen Arbeitskräften oder Abwanderung von Arbeitsplätzen. Die Möglichkeit mit dem Programm JUGEND ins Ausland zu gehen, fanden auch hier viele sehr attraktiv.

Der Infotisch fand größeren Zulauf. Viele hatten schon mal von dem Programm gehört und hatten sehr spezifische Fragen. Eine sehr gute Veranstaltung!

Youth Action WeekBundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend