JUGEND für Europa

Fotowettbewerb

Bericht von Sebastian Gaudigs

Mein Projekt, ein Fotowettbewerb, hatte einen ungeheueren Vorlauf.

Schon Wochen vor der European Youth Week begann ich damit, einen groben Zeitplan zu erstellen und mir ein Thema auszudenken. Ich dachte, es sei das Beste, wenn sich die Leute selber Gedanken über Europa machen und nannte den Wettbewerb "Wo, bitte geht`s nach Europa?".

Die Themenstellung war sehr offen und ließ fotografische Gegenfragen, Antworten und Neuinterpretationen der Frage zu. In den nächsten Wochen gestaltete ich eine Homepage und kümmerte mich um Flyer und Öffentlichkeitsarbeit.
Der Ort meiner Ausstellung sollte das Arme Theater in Chemnitz sein.

Ein Freund von mir veranstaltet dort einmal im Monat eine musikalische Lesenacht. Meine Idee war es, die Vernissage mit dieser Veranstaltung zu koppeln. Die Raumnnutzung war kostenlos für uns.

Leider blieben am Anfang die Einsendungen aus, so dass ich nach weiteren Möglichkeiten suchte, den Wettbewerb bekannt zu machen. Dabei halfen mir Bekannte in Radio und Zeitung. Nebenbei fand ich unerwartet viele Unterstützer wie die Initiative Europastudien, Buchhandlungen und Fotostudios, die mir u.a. Preise für den Wettbewerb zur Verfügung stellten.

Nachdem ich mehrere Einsendungen bekam, suchte ich mir aus dem Kulturbereich eine Jury zusammen. Von den über 60 meist digitalen Beiträgen wählte die Jury nach Einsendeschluss 20 Bilder aus. Neben vielen Studenten gab es sogar Teilnehmer aus dem Ausland!

Zur Vernissage fanden dann 50-60 meist junge Leute den Weg. Die Stimmung war bei Sekt und Häppchen sehr gut. Während die Besucher auf die offizille Eröffnung warteten, wurden sie von dem DuoVertikale musikalisch unterhalten. Nach der ersten Ansprache folgte die Presiverleihung (DVD, Bücher, Kalender) der kreativsten Vier.

Es wurde viel diskutiert und musiziert. Der Europa-Infotisch durfte natürlich auch nicht fehlen mit Informationen über das Programm JUGEND und weitere Wege nach Europa.

Die Ausstellung wird vermutlich noch bis Mitte Januar zu sehen sein und vielleicht sogar vom Europazug Most durch sieben Europäische Länder mitgenommen. Es war ein sehr gelungenes, aber auch anstrengendes Projekt.

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